Dutch Oven – Der Wundertopf

by admin on 12.3.2008

11_02.jpgNeben dem Smoker gibt es noch ein weiteres Slow-Food-Utensil aus Amerika, den Dutch Oven. Es ist eigentlich nur ein Gusseisentopf, wie er schon von den Pionieren bei der Besiedelung des nordamerikanischen Festlandes benutzt wurde. Der Name deutet darauf hin, dass es sich ursprünglich um eine aus Holland stammende Form des Gusseisernen Topfes handelt.

Das Prinzip ist genial einfach: Sowohl unter dem auf 3 Füsschen stehenden Topf aus auch auf dem Deckel werden Kohlen bzw. Holzkohlebriketts gelegt, so dass man gleichtzeitig Unter- und Oberhitze wie beim Backofen hat. Durch den schweren Deckel ist der Flüssigkeitsverlust allerdings minimal, so dass man Gerichte ausgezeichnet im eigenen Saft schmoren kann. Durch die Verteilung der Kohlen kann man überdies das Verhältnis zwischen Ober- und Unterhitze beliebig einstellen.11_03.jpg

Ein Dutch Oven ist erstaunlich vielseitig. Natürlich ist er prädestiniert für Suppen, Eintöpfe und Schmorgerichte wie z.B. Gulasch. Durch den dicht schließenden Deckel wird Fleisch in der Regel viel zarter als mit herkömmlichen Garmethoden. Auch Krustenbraten und sogar Brot lassen sich darin zubereiten. Dreht man den Deckel um, kann man ihn als Pfanne verwenden. Der Phantasie sind hier praktisch keine Grenzen gesetzt.

Gulasch im Dutch OvenPerlhuhn mit Kartoffeln im Dutch Oven

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