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	<title>Mampfologie &#187; Auswärts</title>
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		<title>Whisky und Wodka, 2 ungleiche Vettern</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 09:50:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Im Grunde genommen ist Whisky ja nichts anderes als im Fass gereifter Korn. Und im Grunde genommen ist Wodka auch nichts anderes als Korn; er darf zwar prinzipiell aus allen landwirtschaftlichen Produkten hegestellt werden, allermeistens ist dies aber Getreide. Whisky und Wodka unterschieden aber sich nicht nur durch ihr Aussehen und ihren Geschmack. Wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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<p>Im Grunde genommen ist Whisky ja nichts anderes als im Fass gereifter Korn. Und im Grunde genommen ist Wodka auch nichts anderes als Korn; er darf zwar prinzipiell aus allen landwirtschaftlichen Produkten hegestellt werden, allermeistens ist dies aber Getreide. Whisky und Wodka unterschieden aber sich nicht nur durch ihr Aussehen und ihren Geschmack. Wenn man sich die Sache genauer betrachtet, prallen hier zwei grundsätzlich entgegengesetzte Philosophien aufeinander.<span id="more-74"></span></p>
<p>Whisky ist ja wie bereits erwähnt ein ideales Getränk für den Mampfolgen. Aus einer einfachen Zutat wird durch ein über Jahrhunderte optimiertes Verfahren ein Maximum an Geschmack herausgekitzelt, und das in einer Bandbreite, die überwältigend ist.Verantwortlich für den Geschmack sind einerseits die vielfältigen Aromastoffe, die durch den altertümlichen Destillationsprozess in den kupfernen Pot Stills aus der Maische erzeugt werden, und andererseits all die Stoffe, die während der jahrelangen Lagerung in Eichenfässern aus dem Holz heraus gelöst werden. Beim schottischen Whisky kommt noch dazu, dass die Fässer in aller Regel vorher mit einem anderen Getränk gefüllt waren (meist Sherry oder amerikanischer Bourbon-Whiskey) Natürlich tragen auch die in der Fasswand verbliebene Reste wesentlich zum Geschmack des Whiskys bei. Kurz gesagt versucht man beim Whisky, so viele Aromastoffe wie möglich in das Endprodukt zu bekommen.</p>
<p>Ganz anders sieht es dagegen beim Wodka aus. Hier werben die Hersteller allesamt damit, wie &#8220;rein&#8221; ihr Wässerchen ist. Durch zigmalige Destillation und Filterung soll jede &#8220;Unreinheit&#8221; ausgetrieben werden, ja selbst das verwendete Wasser wird allerlei Behandlungen unterzogen, um es dem reinen H<sub>2</sub>O so nah wie möglich kommen zu lassen. Natürlich wird vor allem in Osteuropa Wodka gepanscht, was das Zeug hält, und natürlich ist es legitim, dass die seriösen Hersteller sich davon auch werbemäßig abgrenzen. Aber die Grundphilosphie gerade der teuren Edel-Wodkas geht ja so weit, dass man sich einer möglichst perfekten Mischung von 40% C<sub>2</sub>H<sub>6</sub>O und 60% H<sub>2</sub>O annähern möchte. Jeglicher &#8220;Fremdgeschmack&#8221;, der im Whisky so willkommen ist, ist absolut unerwünscht.</p>
<p>Dies führt zu einer paradoxen Situation. Whisky ist &#8211; natürlich vereinfacht ausgedrückt &#8211; um so teurer, je komplexer der Geschmack ist, während es beim Wodka genau umgekehrt ist. Erklären kann ich mir das nur durch den Gegensatz von Genuss-und Wirkungs-Trinken. Whisky trinkt man wegen des Geschmackserlebnisses, die physiologische Wirkung des Alkohols wird zwar in Kauf genommen, manchmal aber sogar eher als lästig empfunden, weil sie den Genuss früher oder später mehr behindert als verstärkt. Wodka wird dagegen meist verwendet, um einfach Alkohol zu sich zu nehmen, sei es zum Aufpeppen von Mixgetränken und Cocktails, oder sei es pur. Der Rausch ist das Ziel, im Extremfall führt das zum berüchtigten Komasaufen.Ich habe bisher noch niemanden kenngelernt, der Wodka einzig wegen des Genusses trinkt. Es gibt sicher den einen oder die andere, sie werden aber bei den Wodka-Trinkern in der absoluten Minderheit sein.</p>
<p>Welchen Weg man einschlägt, muss natürlich jeder selbst entscheiden. Aus Sicht des Mampfologen ist Whisky &#8211; insbesondere Single Malt &#8211; allerdings mit Sicherheit das geeignetere Getränk</p>
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		<title>Wiener Kaffeehäuser &#8211; Happy End</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 19:12:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Da auch am Abreisetag für einen geregelten Koffeinhaushalt gesorgt werden muss, entschließe ich mich mit dem Mut der Verzweiflung, noch einige weitere Cafés in Wien aufzusuchen. Und siehe da: Meine Hartnäckigkeit wird belohnt.
9. Akt: Das Café Schottenring gegeüber der Börse ist meine erste Anlaufstelle.  Das Frühstück ist noch nicht lange her, also lasse ich es [...]]]></description>
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<p>Da auch am Abreisetag für einen geregelten Koffeinhaushalt gesorgt werden muss, entschließe ich mich mit dem Mut der Verzweiflung, noch einige weitere Cafés in Wien aufzusuchen. Und siehe da: Meine Hartnäckigkeit wird belohnt.</p>
<p><span id="more-73"></span><strong>9. Akt:</strong> Das <a href="http://www.cafe-schottenring.at" target="_blank">Café Schottenring</a> gegeüber der Börse ist meine erste Anlaufstelle.  Das Frühstück ist noch nicht lange her, also lasse ich es mit einem Kleinen Schwarzen bewenden. Und der ist gar nicht mal so schlecht. Zwar lässt er mich keine Verzückungsschreie ausstoßen, aber im Vergleich zu seinen Mitstreitern ist er deutlich besser. Ein Grund dafür mag auch sein, dass das Café seinen Kaffee selbst röstet und auch mehrere Sorten verkauft. Ein Päckchen dunkel gerösteter &#8220;Italiano&#8221; harrt zur Zeit auf die Verkostung</p>
<p><strong>10. Akt:</strong> An der Kaffeetheke bei <a href="http://www.meinl.at" target="_blank">Meinl</a> am Graben lacht mich eine imposante viergruppige Rancilio an. Da das Ambiente gleich neben den Kassen alles andere als einladend ist, wieder nur ein Espresso an der Theke. So wie er bei Demel zu langsam durchläuft, läuft er hier eindeutig zu schnell. In ca. 10 Sekunden ist die Menge eines anderthalbfachen in der Tasse. Aber der Espresso ist durchaus trinkbar, kommt aber nicht ganz an Demel oder Schottenring heran. Der Preis von 2,60 für einen Thekenkaffee ist natürlich ganz schön happig, aber wenn man bedenkt, welche Freudenhauspreise im angeschlossenen Feinkostladen selbst für normale Supermarktware verlangt werden, könnte man den Espresso fast schon als Schnäppchen bezeichnen.</p>
<p><strong>11. Akt: </strong>Nach dem Mittagessen kehre ich zum Dessert in eine Wiener Institution ein, an der mich meine Wege erstaunlicherweise bisher immer vorbeigeführt haben: das altehrwürdige <a href="http://www.palaisevents.at/index.php?id=cafecentral&amp;L=" target="_blank">Café Central</a> mitten im ersten Bezirk. Trotz des riesigen, hohen neugotischen Raumes könnte es im Central durchaus gemütlich sein, wenn man nicht wie ich zur Rush Hour in der Mittagszeit kommt. Hier gibt es wieder Palatschinken, wenn auch wie so oft die Topfen-Variante fehlt; also nochmal Marille&#8230; Das Central ist das einzige von mir besuchte Kaffeehaus, wo die Palatschinken nicht einfach nur lieblos auf einen Teller geklatscht, sondern optisch ansprechend angerichtet werden. Sie sind auch wirklich gut, reichen aber nicht ganz an die früher im Dommayer servierten heran. Der dazu bestellte Einspänner war perfekt.</p>
<p>Zum Schluss der Härtetest: der kleine Schwarze. Und o Wunder, dies war der erste Espresso in Wien, von dem ich sagen kann, dass er richtig gut war. Kräftig, aromatisch, nicht zu sauer und nicht zu bitter. Spielraum nach oben gibt es natürlich schon noch, aber man kann ich nicht nur trinken sondern auch genießen.</p>
<p>Damit ist das Café Central das einzige von mir besuchte Kaffeehaus in Wien, das ich guten Gewissens sowohl für den Kaffee als auch für die Mehlspeisen empfehlen kann. Nachdem ich schon befürchtet hatte, mein Test könnte in einem Fiasko enden, darf ich die Heimreise dann doch in versöhnlicher Stimmung antreten.</p>
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		<title>Wiener Kaffeehäuser &#8211; Der Tragödie zweiter Teil</title>
		<link>http://www.mampfologie.de/2008/09/22/der-tragodie-zweiter-teil/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 16:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Nach den überraschend enttäuschenden Erfahrungen der letzten Tage, habe ich mich entschlossen, den Kaffehaus-Test noch etwas weiter zu führen. Jetzt will ich es wirklich wissen&#8230;
4. Akt: Das Café Griensteidl befindet sich in bester Lage direkt an der Hofburg. Vom Interieur ein Bilderbuch-Kaffeehaus, in dem man sich eigentlich wohlfühlen könnte. Auch hier gibt es keine Palatschinken, [...]]]></description>
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<p>Nach den überraschend enttäuschenden Erfahrungen der letzten Tage, habe ich mich entschlossen, den Kaffehaus-Test noch etwas weiter zu führen. Jetzt will ich es wirklich wissen&#8230;</p>
<p><span id="more-71"></span><strong>4. Akt:</strong> Das Café Griensteidl befindet sich in bester Lage direkt an der Hofburg. Vom Interieur ein Bilderbuch-Kaffeehaus, in dem man sich eigentlich wohlfühlen könnte. Auch hier gibt es keine Palatschinken, dafür aber den &#8220;Maria Theresia&#8221;, der hier auch tatsächlich so heißt. Der ersatzweise bestellte Apfelstrudel ist mit viel gutem Willen bestenfalls als mittelmäßig zu bezeichnen, er ist sicher mindestens zwei Tage alt und entsprechend matschig. Der &#8220;Maria Theresia&#8221; schmeckt recht gut, was vor allem einem großzügigen Schuss Cointreau zu verdanken ist. Aber was ums Himmels willen sollen bloß die kleinen bunten Zuckerperlen auf der Schlagsahne (tschuldigung: dem Schlagobers)? Es handelt sich um genau das gleiche Zeug, das man in den siebziger Jahren in den Eisdielen so gerne auf den Hawaii-Becher gestreut hat. Die Kaiserin würde sich im Grabe umdrehen.</p>
<p>Zum Schluss noch den obligtorischen Kleinen Schwarzen, der wieder einmal verdächtig hell aussieht. Pur ist er nahezu ungenießbar. Ich habe in Deutschland selbst in chinesichen Restaurants, die sich ja nun wahrlich nicht der Zubereitung schmackhafter Kaffees verschrieben haben, schon deutlich besseren sogenannten &#8220;Espresso&#8221; aus dem Vollautomaten bekommen.</p>
<p><strong>5. Akt:</strong> Hundert Meter weiter befindet sich <a href="http://www.demel.at" target="_blank">&#8220;Der Demel&#8221;</a>, nach Wiener Selbstverständnis quasi der Gralshüter von Kaffee und Kuchen in Wien. Im Café-Bereich stehen die Touristen schon Schlange, aber an der Theke unten ist noch ein Platz frei. Verheißungsvoll lächelt mich eine chromblitzende alte italienische Espressomaschine an. So richtig gemütlich ist es an der Theke nicht, also lasse ich es bei einem Stück Sachertorte und einem Espresso bewenden. Über Demels Sachertorte kann man natürlich nicht meckern, schließlich hat er sie ja auch erfunden, mir schmeckt sie aber nicht unbedingt besser als die Prinzregententorte im heimischen Café Max Emanuel in Oberschleißheim. Der Espresso braucht fast eine Minute, bis er durchgelaufen ist. Die Crema ist dunkel, was angesichts der langen Extraktion auf zu fein gemahlenen Kaffee hinweist. Der Kaffee schmeckt entsprechend etwas verbrannt. Im Vergleich zu den anderen  getesteten Schwarzen zwar immer noch eine Wohltat, aber der Preis von 2,80 Euro ist eine Frechheit. In Italien bekommt man an fast jeder Ecke für die Hälfte oder weniger etwas Besseres.</p>
<p><strong>6. Akt:</strong> Meine nächste Station ist das Café Residenz im Schloss Schönbrunn. Sofas verbreiten Gemütlichkeit und Kronleuchter einen Hauch höfischer Eleganz. Die Kaffeeauswahl ist beeindruckend. Unter anderem ist dies das einzige Café , wo ich einen &#8220;überstürzten Neumann&#8221; gefunden habe, in etwa ein umgekehrter Einspänner. Um die Bustouristen zu befriedigen, findet in der Schaubackstube stündlich eine &#8220;Strudel-Show&#8221; statt. Der Apfelstrudel schmeckt tasächlich nicht schlecht, kommt aber interessanterweise nicht an den vom Café Museum heran. Der &#8220;Maria Theresia&#8221; ist vorzüglich, gefühlsmäßig scheinen sich Kaffee und Likör die Waage zu halten. Allerdings wird er erstaulicherweise in einem doppelwandigen durchsichtigen Kunststoffbecher serviert. Der hält zwar länger warm und läßt sich besser anfassen, ist aber doch etwas gewöhnungsbedürftig. Kleiner Schwarzer zum Schluß: genauso ernüchternd wie bei der Konkurrenz.</p>
<p><strong>7. Akt:</strong> Fast schon zum Trotz gehe ich jetzt ins <a href="http://www.aida.at/" target="_blank">&#8220;Aida&#8221;</a>, die Filiale einer Café-Kette, die es in Wien über zwei Dutzend Mal gibt. Corporate Identity in Schweinchen-Rosa, das Ambiente liegt irgendwo zwischen Eisdiele und Bahnhofsgaststätte. Die Zweier-Tische sind etwas so groß wie ein DIN-A3-Blatt. Überkandidelten Schnickschnack gibt es hier nicht, also bestelle ich nur ein Stück Apfelstrudel und einen Espresso. Ersterer wird auf einem Tellerchen serviert, das kaum größer als eine Untertasse ist, und ist eigentlich gar kein Strudel, da er aus Blätterteig ist. Naja. Geschmacklich ist er aber ganz ok, den Strudel vom &#8220;Griensteidl&#8221; schlägt er jedenfalls deutlich. Und siehe da: die Crema des Espressos ist deutlich dunkler als bei den Kollegen, wenn auch etwas arg spärlich geraten. Abgesehen vom Demel-Espresso war dies der einzige, den man schwarz einigermaßen trinken konnte, wenngleich er von einem &#8220;richtig guten&#8221; immer noch weit entfernt ist.</p>
<p><strong>8. Akt</strong>: Auf dem Heimweg kurzer Boxenstop bei <a href="http://www.dermann.at" target="_blank">&#8220;Der Mann&#8221;</a>, Verkaufsstand einer großen Bäckerei-Kette am Naschmarkt, gleich bei der Secession. Es gibt ein paar Sitzgelegenheiten, serviert wird Illy-Espresso aus einer La Cimbali. Der Doppelte für 2,10 Euro. Auch wenn er nicht optimal extrahiert war, war dies der beste Kafeee im Test.</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=mampf-21&#038;o=3&#038;p=15&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=kaffeehaus&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=EB8211&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="240" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Wiener Kaffeehäuser &#8211; Das Ende einer Legende?</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Sep 2008 20:02:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Ein trister, grauer Spätsommertag &#8211; oder ist es schon Spätherbst? &#8211; in Wien. Ich sitze im Hotelzimmer und kann einige melancholische Gedanken nicht unterdrücken, obwohl ich normalerweise ein eher sonniges Gemüt habe.  Die tristen, grauen Wiener Vorstadtstraßen mit ihren bröckelnden KuK-Fassaden, roh verputzten Mietskasernen und Ladenfronten, die seit 30, 40, oder 50 Jahren vor sich [...]]]></description>
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<p>Ein trister, grauer Spätsommertag &#8211; oder ist es schon Spätherbst? &#8211; in Wien. Ich sitze im Hotelzimmer und kann einige melancholische Gedanken nicht unterdrücken, obwohl ich normalerweise ein eher sonniges Gemüt habe.  Die tristen, grauen Wiener Vorstadtstraßen mit ihren bröckelnden KuK-Fassaden, roh verputzten Mietskasernen und Ladenfronten, die seit 30, 40, oder 50 Jahren vor sich hin modern und einen fast realsozialistischen Charme versprühen, der Blick auf das einbetonierte Flüsschen namens Wien, die Hotelbar, wo ein Dimple die Krönung der Spirituosenauswahl ist; all das fügt sich nahtlos ins melodramatische Gesamtbild.</p>
<p>Aber eigentlich meine ich ja gar nicht solche Äußerlichkeiten, es geht mir um eine Grundfeste des Wiener Selbstverständnisses, etwas was diese Stadt von allen anderen Großstädten der Welt abhebt: das Kaffeehaus.</p>
<p><span id="more-70"></span>Das Kaffehaus ist so typisch für Wien wie Mozart, Prater und Opernball. Es geht dort nicht nur ums bloße Kaffee-Trinken, das Kaffeehaus ist seit Jahrhunderten Ausdruck Wiener Lebensgefühls, man spricht ja sogar von der &#8220;Kaffeehauskultur&#8221;.</p>
<p>In den letzten Jahren war ich einige Male dort und habe die Kaffeehäuser kennen und lieben gelernt. Nun bin ich beileibe kein großer Wien-Experte, aber irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass gewisse Erosionserscheinungen am &#8220;Denkmal&#8221; Kaffeehaus zu erkennen sind. Im Wettbewerb um den besseren Espresso lagen die Italiener ja schon immer deutlich  vorne, aber trotzdem war der Kleine Schwarze vielerorts in ordentlicher Qualität zu haben, ganz abgesehen von den typischen Spezialitäten wie Einspänner, Melange oder &#8220;Maria Theresia&#8221;, die für mich den eigentlichen Kaffeehaus-Charme ausmachen.</p>
<p><strong>1. Akt:</strong> Auslöser meines Faibles für Kaffeehäuser war der Verzehr eines Topfenpalatschinkens mit einem &#8220;Café Maria Theresia&#8221; (im wesentlichen ein Espresso mit Schlag und Cointreau) im <a href="http://www.oberlaa-wien.at" target="_blank">Café Dommayer</a> in Hietzing. Die perfekt zubereiteten kleinen Genüsse in Verbindung mit dem geemütlichen Ambiente ließen das Dommayer zum Pflichtprogamm eines jeden Wien-Besuchs werden.</p>
<p>Beim Besuch gestern dann eine kleine Überraschung: Das Café heißt jetzt &#8220;Oberlaa Dommayer&#8221;, einige Tische wurden einer Kuchen-Verkaufstheke geopfert und die Karte umgekrempelt. Feilgeboten werden jetzt &#8220;Patisserien&#8221; der Konditorei Oberlaa. Zwar sind diese in durchaus vorzüglicher Qualität, die hausgemachten Palatschinken sind der Reform allerdings zum Opfer gefallen, wie übrigens auch der &#8220;Café Maria Theresia&#8221;. Wir haben es also mit einem typischen Fall von Outsourcing zu tun. Auf der Strecke bleibt Altbewährtes, das in der Herstellung zu teuer ist.</p>
<p><strong>2. Akt:</strong> Nach einem ordentlichen Einspänner bestelle ich im <a href="http://www.cafe-museum.at" class="broken_link"  target="_blank">Café Museum</a> am Karlsplatz einen Kleinen Schwarzen und erhalte für satte 2,40 Euro ein espressoähnliches Getränk mit fast nicht vorhander weißer Crema, das aussieht und schmeckt wie aus dem Vollautomaten. Dabei kommt er sogar aus einem großen zweigruppigen Gastronomie-Siebträger. Ein Blick in Speisekarte klärt mich auf: Es werden &#8220;Jacobs-Kaffeespezialitäten&#8221; serviert. Schluck! Deutsche Großröster-Plörre in einem  Tempel der Österreichischen Kaffeekultur? Für &#8220;Kaffee-Mixgetränke&#8221; mag es ja noch reichen, aber pur ist das Zeug eine Zumutung.</p>
<p>Schaut man sich etwas im Lokal um, fällt auf, dass das Publikum zu 90% aus Touristen besteht, die ihren Reiseführer kurz auf dem Tisch ablegen und mit ihrer Digitalkamera das hübsche Interieur knipsen. Einheimische setzen offenbar nur selten ihren Fuß über die Schwelle des Etablissements, das vor einigen Jahren nach längerem Dornröschenschlaf weitgehend originalgetreu restauriert und mit großem Brimborium wieder eröffnet wurde. Dabei sind die Mehlspeisen &#8211; ein weiterer Grundpfeiler der Kaffeehauskultur &#8211; durchaus von guter Qualität, vor allem der Apfelstrudel ist vorzüglich. Aber wenn das Wichtigste nicht stimmt, also der Kaffee, dann hilft das eben nichts, und der Laden verkommt zu Touristen-Abzock-Station.</p>
<p><strong>3. Akt:</strong> Im <a href="http://www.cafe-wunderer.at" target="_blank">Café Wunderer</a>, nur ein paar hundert Meter vom Dommayer entfernt, gibt es sie noch, die Topfenpalatschinken und den &#8220;Maria Theresia&#8221;, der hier allerdings rätselhafterweise &#8220;Mozart&#8221; heißt. Doch leider kann die Qualität bei weitem nicht mit dem Nachbarhaus mithalten. Die Palatschinken sind zu dick und der Kaffee &#8220;Mozart&#8221; schmeckt ziemlich langweilig. Und auch hier ist der Kleine Schwarze pur eine Enttäuschung.</p>
<p>Es gibt natürlich noch viele weitere Kaffeehäuser in Wien, und ich kann nur hoffen, dass meine Stichprobe von 3 Cafés statistisch nicht relevant ist. Oder sollten Starbucks und &#8220;Coffee to go&#8221; aus der Schnabeltasse letzlich doch damit Erfolg haben, die Gaumen der Wiener genauso immun gegen guten Geschmack zu machen wie beim Rest der Welt?</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=mampf-21&#038;o=3&#038;p=15&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=kaffeehaus&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=EB8211&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="240" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Airbräu &#8211; Göttertrunk am Flughafen</title>
		<link>http://www.mampfologie.de/2008/05/26/gottertrunk-am-flughafen/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 May 2008 18:10:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Auf meiner Suche nach gutem Bier jenseits der bekannten Großbrauereien verschlägt es mich immer wieder zum Airbräu auf den Münchner Flughafen. An einem Ort, wo man es gar nicht vermuten würde, hat sich seit einigen Jahren eine Kleinbrauerei etabliert, die ein sehr ordentliches Bier produziert. So weit, so gut. Aber beim letzten Besuch gestern haben [...]]]></description>
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<p>Auf meiner Suche nach gutem Bier jenseits der bekannten Großbrauereien verschlägt es mich immer wieder zum <a href="http://www.airbraeu.de/" target="_blank">Airbräu</a> auf den Münchner Flughafen. An einem Ort, wo man es gar nicht vermuten würde, hat sich seit einigen Jahren eine Kleinbrauerei etabliert, die ein sehr ordentliches Bier produziert. So weit, so gut. Aber beim letzten Besuch gestern haben sie noch eins draufgesetzt.</p>
<p><span id="more-66"></span>Nach der Verkostung des &#8220;Maydays&#8221;, eines zwar schmackhaften aber für meinen Geschmack doch ein klein wenig zu laschen Weizen-Maibocks, unter gleichzeitiger Einnahme eines Zwiebelrostbratens entschloss ich mich, zur Neutralisierung vor dem Dessert noch ein altbewährtes Helles zu mir zu nehmen. Der &#8220;Fliegerquell&#8221; ist ein süffiges naturtrübes Bier, das qualitativ die Erzeugnisse der meisten anderen Kleinbrauereien in die Tasche steckt. Aber gleich beim ersten Schluck merkte ich, dass diemsal irgendetwas anders war als sonst. Nach ein paar Sekunden hatte ich es heraus: Honig!  Das Bier hatte ein deutliches Honigaroma, das ihm wahrlich nicht schlecht zu Gesicht stand. Ich mußte mich sehr zurückhalten, sonst hätte mich <a href="http://www.nacht-gedanken.de/" target="_blank">Frau Nachtgedanken</a> nach Hause tragen müssen.</p>
<p>Ich vermute nicht ernsthaft, dass hier beim Brauen nachgeholfen wurde. Bei den heuten Honigpreisen würde die Halbe dann vermutlich auch 4 Euro kosten. Vielmehr zeigt sich, dass bei handwerklicher Herstellung im (relativ) kleinen Maßstab jeder Sud anders schmecken kann. Und genau das ist es, was Kleinbrauereien von Bierfabriken wohltuend abhebt. An irgendeinem Rädchen hat der Braumeister da gedreht, und zwar in der rchtigen Richtung. Ob es Absicht oder Zufall war, wer weiß? Vielleicht schmeckt der Fliegerquell ja morgen schon wieder ganz anders.</p>
<p><strong>Airbräu</strong></p>
<p>Zentralbereich<br />
des Flughafens München<br />
zwischen Terminal 1 und Terminal 2</p>
<p>Tel. 089/975 9 31 11</p>
<p>Öffnungszeiten:<br />
Täglich von 8 bis 1 Uhr</p>
<p><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=mampf-21&#038;o=3&#038;p=15&#038;l=st1&#038;mode=books-de&#038;search=bier&#038;fc1=000000&#038;lt1=_blank&#038;lc1=EB8211&#038;bg1=FFFFFF&#038;f=ifr" marginwidth="0" marginheight="0" width="468" height="240" border="0" frameborder="0" style="border:none;" scrolling="no"></iframe></p>
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		<title>Café Frischhut &#8211; Ein ganz besonderes Café</title>
		<link>http://www.mampfologie.de/2008/04/23/ein-ganz-besonderes-cafe/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 21:01:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[minimalismus]]></category>

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Warum geht man in ein Café? &#8220;Na um Kaffee zu trinken!&#8221; wird der geneigte Leser jetzt vielleicht sagen. Ist ja auch ein vernünftiger Grund. Es gibt aber auch Cafés, bei denen der Kaffee zu Nebensache wird. Ein Musterbeispiel hierfür ist das Café Frischhut in München.
Zum Kaffeetrinken muß man wirklich nicht ins Frischhut gehen, den gibt [...]]]></description>
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<p>Warum geht man in ein Café? &#8220;Na um Kaffee zu trinken!&#8221; wird der geneigte Leser jetzt vielleicht sagen. Ist ja auch ein vernünftiger Grund. Es gibt aber auch Cafés, bei denen der Kaffee zu Nebensache wird. Ein Musterbeispiel hierfür ist das Café Frischhut in München.</p>
<p><span id="more-61"></span>Zum Kaffeetrinken muß man wirklich nicht ins Frischhut gehen, den gibt es anderswo besser. Ausgeschenkt wird ganz banaler Filterkaffee, den man zuhause mindfestens genausogut hinbekommt. Auch das Interieur &#8211; irgendwo zwischen Bauernstube und Bahnhofsgaststätte &#8211; ist wahrlich nichts Besonderes. Aber dennoch ist das Café Frischhut eine Münchner Institution. Denn es gibt hier etwas, für das man sehr weit laufen muss, um es in vergleichbarer Qualität zu bekommen.</p>
<p>Die Rede ist von den sogenannten Schmalznudeln, die auch gerne &#8220;Auszogene&#8221; genannt werden. Das sind nichts anderes als Krapfen aus Hefeteig, die zu einem Ring auseinander gezogen  werden, wobei in der Mitte eine hauchdünne Teigschicht bleibt. Sie werden dann in heißem Fett ausgebacken. Eigentlich ist das ja wirklich nichts Besonderes. Noch nicht einmal gefüllt wie Berliner sind die Dinger, und die hat ja eigentlich jeder Bäcker im Angebot. Und in Bayern gibt es die lokale Variante als Auszogene auch fast an jeder Ecke.</p>
<p>Nur irgendwie schmecken hier die Schmalznudeln erheblich besser als anderswo. Woran das liegt? Vor allem wohl, weil sie nicht einfach in die Friteuse gesteckt werden, sondern &#8220;liebevoll&#8221; in einer großen Pfannne mit heißem Fett ausgebacken werden. Dazu kommt ein jahrzehntelang bewährtes Rezept für den Teig, und fertig ist die Köstlichkeit.</p>
<p>Und wenn man dann das Glück hat, eine Schmalznudel direkt aus dem heßen Fett zu erwischen, ist der Weg in den siebten Himmel nur noch halb so lang. Es braucht wirklich nicht viel, um einen kulinarischen Hochgenuss zu schaffen. Man muss es einfach nur richtig machen. Nur wenn das Einfache denn immer so einfach wäre&#8230;</p>
<p>Café Frischhut<br />
Prälat-Zistl-Str. 8 (neben der Schrannehalle)<br />
80331 München</p>
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		<title>Forschungsbrauerei &#8211; Münchens bestes Bier</title>
		<link>http://www.mampfologie.de/2008/03/07/munchens-bestes-bier/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 19:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Bei Münchner Bier denkt man unwillkürlich an die berühmten Großbrauereien, als da wären Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner, Hacker-Pschorr, Augustiner und Spaten. Was nur wenige wissen, ist dass sich im Schatten der Großen schon seit mehr als 75 Jahren eine unscheinbare Kleinbrauerei gehalten hat. Selbst vielen Münchnern ist sie unbekann, da bekomme ich fast schon ein schlechtes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><div class="tweetmeme_button" style="float: left; margin-right: 10px;">
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			</a>
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<p><a title="fob_muc.jpg" href="http://www.mampfologie.de/wp-content/uploads/2008/03/fob_muc.jpg"><img class="alignleft" src="http://www.mampfologie.de/wp-content/uploads/2008/03/fob_muc.jpg" alt="fob_muc.jpg" width="322" height="201" align="texttop" /></a>Bei Münchner Bier denkt man unwillkürlich an die berühmten Großbrauereien, als da wären Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner, Hacker-Pschorr, Augustiner und Spaten. Was nur wenige wissen, ist dass sich im Schatten der Großen schon seit mehr als 75 Jahren eine unscheinbare Kleinbrauerei gehalten hat. Selbst vielen Münchnern ist sie unbekann, da bekomme ich fast schon ein schlechtes Gewissen, einen Geheimtip zu verraten. Natürlich gibt es auch in München einige der in Mode gekommen &#8220;Microbrews&#8221;, also Gasthausbrauereien, bei denen die Gäste quasi um den Braukessel herumsitzen. Aber die <a href="http://www.forschungsbrauerei.de/" target="_blank">Forschungsbrauerei</a> in Perlach ist damit nicht zu vergleichen.</p>
<p><span id="more-19"></span>Der Brauingenieur Gottfried Jakob gründete die Brauerei 1930, um sich der Entwicklung neuer Brauverfahren zu widmen. Forschung wird heute nicht mehr betrieben aber das Bier ist immer noch erstklassig. Gebraut werden nur 2 Sorten: &#8220;Pilsissimus&#8221;, ein im Vergleich zum klassischen Mühner Hellen  leicht stärker gehopftes Bier, und der helle &#8220;Jakobus-Bock&#8221;. Der Brauerei angeschlossen ist eine urige Wirtschaft mit kleinem Biergarten. Die Küche ist klassisch-bayrisch, insbesondere die Weißwürste sind ausgezeichnet. Das Bier wird ausschließlich vor Ort ausgeschenkt. Immerhin werden seit ein paar Jahren auch Flaschen verkauft. Mitgebrauchte Behältnisse werden ebenfalls befüllt. Zu erwähnen wäre noch, dass nach 16 Uhr nur Maßen ausgeschenkt werden (!)</p>
<p><strong>Forschungsbrauerei</strong><br />
 Unterhachinger Straße 76<br />
 D-81737 München<br />
 Telefon: 089-6701169</p>
<p>Geöffnet: An Werktagen 11.00-23.00 Uhr<br />
 Sonn- &amp; Feiertage 10.00-22.00 Uhr.<br />
 Montag Ruhetag.</p>
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